Was ist die Magie des Circle Singings
Circle Singing ist eine gemeinschaftliche Form des improvisierten Singens im Kreis, bei der Musik im Moment entsteht – getragen von der Gruppe, dem Raum und dem gemeinsamen Atem.

Die Wirkung geht dabei über das Musikalische hinaus:
Circle Singing kann Stress reduzieren, den Stoffwechsel anregen, die Konzentrationsfähigkeit erhöhen und die innere wie äußere Haltung verändern.
Es stärkt die Resilienz und unterstützt einen lebendigen, verkörperten Zugang zu sich selbst und zur Gruppe.
Circle Singing ist somit nicht nur Musik, sondern ein Erfahrungsraum für Verbindung, Präsenz und das Erleben von Gemeinschaft im Einklang mit der Natur.
Aus einfachen, sich wiederholenden Klangmustern entwickeln sich mehrstimmige musikalische Landschaften, die sich stetig verändern und von einer Leitung oder aus der Gruppe heraus geformt werden. Jede Stimme wird Teil eines lebendigen Ganzen, unabhängig von der Vorerfahrung.
Die Stimme wird dabei nicht als Leistung verstanden, sondern als ursprünglicher Ausdruck des Lebendigen – intuitiv, spielerisch und frei. Es entsteht ein Raum, in dem man ausgelassen sein und Freude erleben darf, in dem authentisches, selbstbestimmtes Sein möglich wird und in dem wir lernen, in Demut unseren eigenen Platz im Ganzen zu finden.
Circle Singing lädt ein zu wahrhaftigem Kontakt, zu Begegnung und Gemeinschaft, getragen von Achtsamkeit und Offenheit. Im spielerischen Umgang mit Stimme und Ausdruck entsteht die Freiheit, ohne Leistungsdruck auszuprobieren, sich neu zu zeigen und neue Seiten zu entdecken.
Dabei werden wir sensibel für Form, Tonalität und Rhythmus, die sich jenseits vorheriger Absprachen entfalten. Kommunikation im Moment wird zur Grundlage des gemeinsamen Musizierens – wir üben, musikalische Entscheidungen intuitiv zu treffen, zu teilen und zu reflektieren.

Wann hüpft denn die Seele?
Hier findest Du die anstehenden Termine und Örtlichkeiten für die Sessions

Sommerpause
die nächste Session findet statt am
Fr, 21.08.26, 19:30-21:00h
Loft, Stresemannstraße 234, 22769 Hamburg
15€/Person

Kontakt:
Loft Stresemannstraße 234 22769 Hamburg
+49-179-7285718
grimms-maerchen(at)gmx.de
Wieso Improvisation?
Im Jahr 2014 hatte ich per Zufall ersten Kontakt zu Vokaler Improvisation. Und ich habe mir vor Angst in die Hose gemacht. Und gleichzeitig war ich fasziniert. Es war dieses Kribbeln im Bauch, das ich hatte, bevor ich meine erste Freundin gefragt habe, ob sie mit mir gehen möchte.
Um mich zum ersten Mal zu zeigen, brauchte ich mehr Mut, als ich zum damaligen Zeitpunkt hatte. Aber es hat mich nicht mehr losgelassen, weil ich gespürt habe, dass das echt ist, dass das die pure, beglückende Freiheit menschlichen Ausdrucks sein würde.
Es war für mich wie eine Offenbarung.

Slow cooking eines Gerichtes, von dem man nicht weiß, ob es einem schmecken wird. Und wenn es nicht gefällt, „kocht“ man etwas anderes. Immer nach dem Motto: „Scheiter heiter“!
Ohne Bewertung, ohne Vorkenntnisse, einfach teilhaben. Sehr integrativ, jedes Niveau wird abgeholt, man bringt sich auf seinem persönlichen Skill- und Erfahrungslevel ein. Und nach und nach entwickelt man einen ganz persönlichen Bauchladen mit Loops und Pattern, die man verwenden und weiterentwickeln kann.
Und Zack, ist Improvisation keine Wundergabe mehr, sondern machbar.

Bis dahin war ich immer Ausführender fertiger, komponierter Musik, entweder als Darsteller, als Coach oder als Musikalischer Leiter.
Man „durfte“ interpretieren, aber bitte nur im Rahmen des Vertretbaren.
Und in der Musicalausbildung, im Chor, auf der Bühne, im Masterstudium ging es immer darum, ob man gut genug ist und die Erwartungen erfüllt.
Improvisation ist das totale Gegenteil!
Reines Spiel, absolute Freiheit, Spontaneität. Das kann zuerst einmal beängstigend sein, bei mir war es das. Aber dann macht es unglaublich Spaß, Musik in Echtzeit zu erschaffen, als Gruppe, mit allem, was man in dem Moment beizusteuern hat. Man weiß nie, wohin sich der gemeinsame musikalische Ausdruck im nächsten Moment entwickelt.
Das ist Flow- Beglückend. Pur. Menschlich.

FAQ´s
Wenn Du noch nicht weißt, was Du nicht weißt, findest Du hier vielleicht die Antwort
Welche Arten der Improvisation erwarten dich?
Dich erwartet ein spielerischer Zugang zur Stimme
Circlesongs & Loopsongs
Vocal Painting (Jim Daus Hjernœ) & Vocal River (Rhiannon)
Freie vokale Improvisation
Body- und Rhythmusspiele
sowie das Experimentieren mit der Loopstation, Solmisation & kleinen Schauspieimprovisationen
Wie arbeite ich in dem Workshop?
Mittlerweile arbeite ich hauptsächlich mit zwei Arten der vokalen Improvisation, die sich aus meiner Sicht auf ganz wunderbare Weise ergänzen:
Vocal Painting (nach Jim Daus Hjernœ), eine Methode, bei dem ein Facilitator mit einer intuitiven Zeichensprache die Improvisation steuert
und
Vocal River (nach Rhiannon), ein Baukasten von Übungen und Spielchen, in dem die Teilnehmer in einem co-kreativen Prozess Impulse auf Augenhöhe einbringen.
Workshops mit Morten Kjær, Kate Smith, Jaka Škapin, Rhiannon, Matt Goldstein, u.A. haben meine Arbeit in den Jahren geprägt.
Erfahrungen und Stimmen unserer Teilnehmer
„Bezaubernd für die Seele ist die Improvisation und das Circlesinging für mich. Eine Möglichkeit in Kontakt mit anderen, sogar mit der Welt zu gehen ohne Sprachhürden und das auch noch mit Groove. …und ich folge und suche verspielt meine Töne und Rhythmen. Das fühlt sich auch mal wie auf Glatteisgehen an und dann ist das Dahingleiten so beglückend und macht so viel Spaß!“ (Heike F., Hamburg)
„Es gibt diese unvergessenen Momente im Leben, in denen mir bewusst wurde, das mich diese unvergleichliche Magie des Flows, voll erwischt hat. So traf mich diese Magie, völlig unvorbereitet , ausgerechnet im Voicepainting bei Alex.
Mit wildfremden Menschen im Raum stehend, aus vielen gefundenen Tönen sich zu verbinden, hat eine große positive Power. Von Angst bis Mut ging ich durch ganz eigene Erfahrungsprozesse und fand mich wieder im vollkommenen “ let go” fern von Konzepten und Noten. Stimme geschehen lassen, sich so sein lassen, sich in den Ton der kommt, fallen lassen, ihn nicht zu beurteilen, sich nicht verurteilen für schräge knarzige Töne, einfach nur spielen dürfen. Es ist so bereichernd.
Der Alltag fliegt weit weg und wird ersetzt durch eine neue Erfahrung, ganz in den Moment einzutauchen fern von Leistungsprinzipen. Den Stimmen ihren Raum zu lassen, öffnet innere Räume, die dann die Stille danach als Glücksgefühl hinterlässt!“ (Kirsten, Hamburg)

